Sie sind innen > Die Augen von Vinodol  












Die kroatische Küste hat ihre Perlen. Eine der schönsten ist Selce, ein Städtchen im Primorje (nördliche Adriküste) mit einer 110-jährigen touristischen Tradition.

Die ältesten Spuren der menschlichen Siedlungen finden wir auf dem nahen Hügel Sv. Juraj. Das flache Plateau des Hügels umgibt ein ringförmiger Steinwall, der nach dem Einsturz des massiven, vorgeschichtlichen Schutzwall entstanden ist. Innerhalb der steinernen Mauer, die einst bis zu drei Meter hoch war, befand sich eine Siedlung, deren Spuren im Lauf der Jahrhunderte verwischt worden sind.

Man nimmt an, dass die Burg in der Zeit des mittleren Bronzezeitalters errichtet wurde. Ihre Bauherren waren die Liburnier, ein Volk, dass damals die Adria und ihre Inseln beherrschte. Die nautisch günstigen natürlichen Häfen, aber auch die Schönheit dieser Gegend haben auch die Römer geschätzt, Die Funde, die man um Selce fand, zeugen von einer spätantiken Siedlung aus dem 2. Jahrhundert. Hier befand sich ein Herrschaftsgut, eine "villa rustica".

Durch diese Gegend führte auch eine wichtige römische Verkehrsstraße, die den Norden Italiens (die Stadt Aquileia) über Tergeste (heute Triest), und Tarsatice (die alte Stadt Rijeka) mit Dalmatien verband. Die römische Landkarte Tabula Peutingeriana, sowie einige spätantike Führer erwähnen eine bedeutendere Raststätte unter dem Namen Ad Turres, die über einen Soldatentrupp verfügte, und diese ganze Region bewachte.

Ende des 6. Jahrhunderts drangen kroatische Stämme über die römischen Straßen vom Nordwesten aus der Richtung Kri¾i¹æe vor, und nahmen Vinodol ein. Die ansässigen romanischen Einwohner wurden assimiliert, von denen sie unter anderem auch lernten, wie man Wein anbaut. Im Mittelalter war gerade Selce durch viele gute Weinberge bekan

Neben Landwirtschaft und Viehzucht entwickelte sich langsam auch der Fischfang und die Seefahrt. Im Jahr 1224 gelangten die Fürsten von Krk in den Besitz von Vinodol. Zu der Zeit kam Selce, als ein Teil der altkroatischen Gemeinde Bribir, in den Besitz dieser Adelsfamilie, die seit Mitte des 15. Jahrhunderts den Namen Frankopan trug. In der natürlich geschützten Bucht Selce wurden Einrichtungen für das Löschen und die Umladung von Schiffsgütern geschaffen, und der Ort gewann an wirtschaftlicher Bedeutung.

Im Jahr 1572 übernahmen die Fürsten Zrinski Selce und fast den ganzen Besitztum von Vinodol. Die Familie Zrinski förderte den See- und Landhandel, so dass der Handelshafen in Selce immer mehr entwickelt wurde. Die Einwohner von Selce befassten sich traditionell mit dem Weinbau, Olivenbau, Schafzucht und Thunfischfang. Die Oliven verarbeitete man in sogar drei Olivenpressen.


Vinodol das grüne Tal der Ruhe  zwischen dem Meer und den waldreichen Bergen erzählt viele Geschichten.
 
Die Nähe des Meeres und des Waldes machen Vinodol zum idealen Ausflugsziel, ganz egal ob Sie Ihren  Urlaub aktiv mit Berg-Radsport, Bergsteigen und Spazieren, Reiten, Paragleiten und Drachenfliegen, Sportfischen und Jagen verbringen möchten, oder einfach mal die Ruhe und wunderschöne Ausichten geniessen möchten. Seit Juni 2009 kann man von 6 Aussichtspunkten den Tal bewundern, ganz aus Vogelsicht. Neben den bodenständigen Mahlzeiten des Vinodols, den Jägerspezialitäten und den Mahlzeiten aus wilden Pflanzen, kann man auch einen echten einheimischen Tropfen probieren einen im Raum des Vinodol hergestellten Wein. Bevor seine Geschichte seit 12 Jhd die einheimische Fürsten Frankopani geschrieben und die stolze Burgstädte gegründet haben (Novi Vinodolski, Bribir, Gri¾ane, Tribalj, Drivenik) hat Vinodol schon viele Jahren mit vollem Lungen gelebt. Schon die Römer haben diesersTal Vallis vinearia genannt, und diesen Name trägt diese grüne Oase zwischen Meer und Bergen heute noch: Vinodol, oder auf gutem Deutsch: Weintal. Ihren  Urlaub bei uns im Marina können Sie  mit so einem Tag in Vinodol noch schöner verbringen.

Optimal für  Mottoradfahrer!!


1. Aussichtspunkt „Mahavica„ 781 üM


 
 2. Ausihtspunkt „Pridva“ 573 üM

 
3.
Aussichtspunkt „Slipica“ 446 üM

 
4. Ausichtspunkt „Gradina“ 379 üM


 
5. Aussichtspunkt „Sviba“ 753 üM

 
6. Aussichtspunkt „ Kuk“ 301 üM




 
 
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